Drei Uhr Dreiunddreißig



Letzte Woche Montag Nacht: Ich kann es nicht erklären wieso, aber ich wache mitten in der Nacht auf und fühle mich top fit, unternehmungslustig, ich könnte Bäume ausreißen! Ein Blick auf die Uhr sagte mir, es ist gerade mal
3:33

Ok, theoretisch würde es sich lohnen noch ein bisschen zu schlafen. Der Wecker geht erst um 6:00. Ich entscheide mich für das Lesen. Ein spannendes Buch. Ich lese bis 5:00 und werde dann langsam müde. Am Tag fühle ich mich wie ein Zombie, aber nach einem Becher Kaffee und dem Gang durch die Gemeinde ist alles wieder im Lot.

Dienstag Nacht: Ich habe mich selten so sehr auf mein kuscheliges Bett gefreut. Wie schön, Augen schließen und ab in den Tiefschlaf. Bis ich wieder ganz unerklärlich mitten in der Nacht wach werde, hellwach. Ein kurzer Blick auf die Uhr -
3:33
Nein, nicht schon wieder! Dieses Mal versuche ich es mit Meditation, 10 Minuten, meine Lieblings-Traumreise. Auf Wolken in den Schlaf schweben. Nichts ... ich bleibe hellwach. Dieses Mal fange ich an, meinen Blog einzurichten. Um 5:30 stehe ich endgültig auf.

Mittwoch Nacht: Den gestrigen Tag habe ich leidlich überstanden. Aber ich war erstaunt, wie fit ich trotz der Umstände doch war. Dennoch war ich froh, in mein gemütliches Bett zu sinken. Ahhhh, der lang ersehnte Schlaf. Aber dann kam es wieder - in fröhlichen Ziffern -
3:33
Oh mann! Ich komme mir langsam vor, wie in "täglich grüßt das Murmeltier". Wo ist bloß der "Aus"-Knopf. Ich bastele am Blog weiter, lese ein bisschen, surfe im Netz und finde heraus, dass die extremen Wachphasen in der Nacht zu den typischen Parkinson-Symptomen zählen. Über die magische Uhrzeit 3:33 Uhr dagegen finde ich nichts. Mehr oder weniger beruhigt schlafe ich um 5:30 ein.

Ich habe Glück, diese Phase ist jetzt so gut wie vorbei. Das nächste Mal bin ich vorbereitet. Ich habe eine Menge Haushalt und kreativer Ideen, die ich in der Nacht erledigen kann.


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