Wandern: Urlaub ohne Teenie und mit Parkinson # 2

 
Heute ist Halbzeit - oder passender gesagt: Bergfest - im Sauerland. Da wollte ich euch einen kurzen Zwischenstand geben und meine Eindrücke mit euch teilen.



Nach der fast schon euphorischen Einstiegswanderung, die erstaunlich kurz ausfiel, bin ich eingekracht und musste den zweiten Tag ruhig angehen lassen. Ausruhen, lesen, nachdenken, die Seele baumeln lassen und auf den Boden der Tatsachen kommen. Der Parkinson hat seinen Tribut gefordert, da musste ich ihm fairerweise den Raum dafür geben.

Gestern habe ich ihn dann zusammen mit meinem Lunchpaket in die Tasche gesteckt und bin an einem unerwartet herrlich sonnigen Tag losgezogen - auf den gegenüberligenden Berg, in das Nachbartal, um den Berg herum und wieder zurück. Ich habe mich treiben lassen, ohne eindeutiges Ziel und wurde mit tollen Aussichten und interessanten Einsichten belohnt:





Saftige Walderdbeeren

 

Mitten im Wald und ohne erkennbaren Grund, was sie hier sollten, stolperte ich über diese Tiergruppe.



Direkt nebenan verschwand der Wanderweg im Gebüsch, wortwörtlich (Bestwiger Panorama Weg).









Wenn gerade kein Wald im Weg stand, blühte alles, was nur blühen konnte...


... und die Kühe waren dem Himmel sehr nahe.







Das war insgesamt ein sehr schöner Tag! Ein kurzer Blick aus dem Fenster sagt mir, dass uns heute das miese Wetter eingeholt hat. Ich bin aber nicht aus Zucker, werde mir die Regenjacke anziehen und in das nächste Dorf laufen, für Kaffee und Kuchen. Da gibt es kein Halten mehr!

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