WochenGLÜCKblick #67

 

In den letzten Wochen stürmte von diesem Blog nur noch WochenGLÜCK auf euch ein. Ich hoffe, das ist für euch ok. In meinen Kopf passt im Moment einfach gerade nichts anderes hinein, als mein kleines GLÜCKs-Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Woche zieht und wie magisch meine Aufmerksamkeit auf einen Fokus zieht.



In den letzten beiden Wochen begleitete mich zum Beispiel ganz intensiv das Thema Bewegung. Also nicht die Bewegung im Sport oder beim gemütlichen Spaziergang, sondern eher im Sinne von Geschwindigkeit. Was passiert zum Beispiel mit der Wahrnehmung, wenn man von A nach B in relativ hohem Tempo saust? Oder: Wie schnell saust eigentlich ein Drache? Kann man das in einem Bild visuell darstellen? Vielleicht Bewegung und Geschwindigkeit sogar in den Mittelpunkt des Bildes setzen? Fotografisch geht das problemlos. Wenn man beispielsweise im Zug sitzt, Zeit hat und anfängt mit der Kamera zu spielen, können sehr interessante Bilder entstehen.


Zum Beispiel wenn ein Schienenstrang scheinbar ruhig steht, während alles andere drumherum im Geschwindigkeitsrausch verschwimmt.


Selbst wenn der Blick in die Ferne schweift, kann noch jede Menge Bewegung entstehen.


 
Wie kann man Bewegung und Geschwindigkeit in Bildern darstellen, die scheinbar ganz ruhig und still sind?



Kann man Bewegung durch Dynamik und Aufbau im Bild darstellen, selbst wenn sich tatsächlich gar nichts bewegt?



Und schließlich: Wie weit kann man mit der Verfremdung eines Bildes gehen, bis alles einfach nur verschwimmt?

Diese Bahnfahrt verging wie im Flug und ließ mich mit einem kleinen Glücksgefühl und einem leeren Akku zurück.

[Geschwindigkeit]: Wie schnell und in welcher Richtung verändert ein Körper oder ein Phänomen im Lauf der Zeit seinen Ort?

Jede Woche fragt Denise von Fräulein Ordnung, was dich diese Woche glücklich gemacht hat.


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